Hallo zusammen,

um der Geschichte besser folgen und die Protagonisten auf ihrer Reise begleiten zu können, habe ich Karten gemalt, als ich anfing, Schradak Nahk zu schreiben. Diese sind zum Teil 13 Jahre alt und leider teilweise in etwas ramponiertem Zustand.

Ich habe sie zwar rechtzeitig eingescannt, aber die ein oder andere Macke haben sie abbekommen – hingen sie doch immer über meinem Schreibtisch, damit ich selbst immer wieder schauen konnte, wo ich gerade mit der Handlung war und in welcher Relation zu den anderen Handlungssträngen dieser gerade stand.

Einfach mal draufschauen. Im Moment bearbeite ich sie am PC, damit sie für die Zukunft in besserer Qualität zur Verfügung stehen.

Links (das Helle, damals mal Blau) ist das Altaimeer. Die große Stadt im Südwesten ist Ponklor (wo unsere Geschichte ja startet), nördlich davon im Delta des „Kleinen Stroms“ liegt Tirit, Hauptstadt von Andonien, dem Land, das im Norden vom Togener Reichswald begrenzt wird. Im Osten von Ponklor kommen dann einige Fürsten- und Herzogtümer sowie der Tarantiesee, in dessen Umgebung der Tarantiesee-Schnabel-Schnüffler lebt, wie einige bereits wissen werden.

Die Umgegend hier ist bestimmt von Feldern, auf denen Hirse und Roggen sowie Kohl und Rüben wachsen. Überall verteilt sind kleinere Seen und Haine. Lithak ist eine etwas größere freie Stadt im Herzogtum Teks im Zentrum der Karte. Im Osten siehst Du die Hälfte des Erendi-Gebirges, in dessen Zentrum der Maratesh, der höchste Berg des Westens, liegt. Südlich des Gebirges liegen die von Hagendri verwalteten Minenstädte (darunter La Oktra). Die schwarze Linie von Ponklor Richtung Norden ist die Freie Handelsstraße. Eine Zollfreie Straße für Güter wie Grundnahrungsmittel (ausgenommen Luxusartikel).

Nördlich des Reichswaldes der Königsreiche Togen und Hagen schlängelt sich der „Große Strom“ Richtung Norden.

Im Südosten des Tarantiesees liegt das Dorf Bornhoevede. In dem lebte Frederik Goldau, der wie kein anderer in den letzten fünfzig Jahren die belebte und bewirtschaftete Region des Westens weiter in ihren Details erforscht hat. Er entdeckte den Tarantiesee-Schnabel-Schnüffler sowie weitere 35 Tier- und 140 Pflanzenarten, denen er zum Teil heilende zum Teil sogar magische Kräfte in seinem „Almanach des Westens – Alles über das schon Bekannte“ zuschreibt.

Das Buch wurde nur in wenigen Kopien veröffentlicht und liegt unter anderem zum Studium in der Bibliothek der Universität zu Pinita aus. Jenes Exemplar signierte er kurz vor seinem Tod 3002 nach Bilés mit den Worten: „Möge meinen Spuren ein junger Mann oder eine junge Frau folgen – es gibt noch viel zu entdecken!“

Die Stadt nordwestlich des Togener Reichswaldes heißt Fibirna und spielt erst in späteren Büchern eine Rolle. Aber soviel sei gesagt: Es ist eine kleinere Stadt, etwa fünftausend Einwohner, von denen einer mit Dingen experimentiert, die er gänzlich unterschätzt und nicht versteht …

Sie verstehen ihn aber …

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